Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension "Was wir dachten, was wir taten"

„Was wir dachten, was wir taten“- Lea- Lina Oppermann 






Titel: Was wir dachten, was wir taten 
Autor/in: Lea- Lina Oppermann 
Verlag: Beltz & Gelberg 
Seiten: 180 
Preis: 12,99 € (Paperback)
ISBN: 978-3-407-82298-7
Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017
Altersempfehlung: ab 15 Jahren 





Inhalt 


Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.




Meine Meinung 

Die Geschichte beginnt während einer Mathestunde, in welcher plötzlich Amokalarm ausgerufen wird. Den Amoklauf erlebt der Leser aus der Sicht des Mathelehrers Herrn Filler, der Schülerin Viola und des Schülers Mark. Dadurch erlebt man den Amoklauf aus drei verschiedenen Perspektiven, was mir sehr gut gefallen hat. 

Schon von der ersten Seite wurde ich total in den Bann gezogen. Man war mit den Schülern, dem Lehrer und dem Amokläufer zusammen im Klassenzimmer eingesperrt und wurde durch den detaillierten Schreibstil Teil des Geschehens, was mir sehr gut gefallen hat. Die Seiten sind während dem Lesen nur so dahingeflogen. Ich wollte wissen wie es weitergeht, wie das ganze ausgeht und habe gehofft, dass alles gut ausgeht. Neben den Ängsten wegen des Amoklaufs hat die Autorin auch andere Ängste der Klasse zum Vorschein gebracht. 
Während dem Amoklauf werden Geheimnisse der Klasse gelüftet, welche dem Leser deutlich gemacht haben, dass man Menschen nur vor und nicht in den Kopf schauen kann. 

Das Ende des Buches kam etwas abrupt und hat mich schockiert zurückgelassen. Wie es mit den Schülern weitergeht und wie sie sich verändern erfährt man im Buch nicht, dies wird der Fantasie des Lesers überlassen. 

Fazit 

Mit „Was wir dachten, was wir taten“, hat Lea- Lina Oppermann einen spannenden und fesselnden Jugendroman erschaffen, welcher bewegt und zum nachdenken anregt. 

Das Buch bekommt von mir 5/5 Punkte und eine Leseempfehlung für ältere Jugendliche und auch Erwachsene. 

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