Mittwoch, 26. Juli 2017

Rezension "Todesengel"

„Todesengel“- Andreas Eschbach 




Titel: Todesengel
Autor/in: Andreas Eschbach 
Verlag: Bastei Lübbe 
Preis: 9,99 € (Taschenbuch), 8,49 € (eBook)
Seiten: 541 Seiten
ISBN: 978-3-404-17238-2
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2015
Altersempfehlung: ab 16/17 Jahren 




Inhalt 

Was, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr schützen kann? Muss es dann nicht jemand anderes tun?
Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind – erschossen von unbekannter Hand. Sassbeck glaubt, dass ihn ein Wunder gerettet hat. Die Polizei dagegen fragt sich, ob nicht er geschossen hat. In Notwehr. Oder schlimmer: in Selbstjustiz. Der Journalist Ingo Praise findet bald Beweise, dass Sassbecks Geschichte stimmt. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt Unschuldige. Praise macht den »Racheengel« zum Star – und löst damit eine Katastrophe aus …




Meine Meinung 

„Todesengel“ war das erste Buch, welches ich von Andreas Eschbach gelesen habe, allerdings habe ich aber schon einiges von ihm gehört und auch nur positives. Und auch ich kann nur positives zu „Todesengel“ sagen. Der Autor greift ein aktuelles und ernstes Thema auf und hat darum einen gelungenen und spannenden Thriller geschrieben, welcher mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Selbst als ich es beendet hatte, musste ich noch über die Geschichte nachdenken. Also ein Buch, welches wirklich zum Nachdenken anregt. 

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten geschrieben. Im Mittelpunkt steht der Reporter Ingo Praise. Auf der einen Seite sehr sympathisch. Allerdings würde er alles dafür tun um eine gute Story und dafür Geld zu bekommen und auch um berühmt zu werden, wodurch er für mich auch wieder unsympathisch wird. 
Neben dem Protagonisten Ingo Praise gibt es auch einige Nebencharaktere, aber es sind nicht zu viele, wodurch es trotzdem noch übersichtlich bleibt. 

Auch wenn es eigentlich, wie oben geschrieben, von Anfang bis Ende spannend ist, hat es dennoch einige Stellen gegeben, die der Autor etwas kürzer hätte halten können und die sich ein wenig gezogen haben, aber dennoch hat dies nichts dran geändert das es spannend war. 
Der Schreibstil war flüssig und spannend, wodurch das Lesen sehr angenehm war und ich sehr gut ins Buch reingekommen bin.


Fazit 

Mit „Todesengel“ hat Andreas Eschbach aus einem aktuellen Thema einen sehr gelungenen Thriller gemacht. Es war sehr spannend und schön zu lesen. 
Ein Thriller, über welchen man selbst nach dem Lesen noch nachdenkt. 
Definitiv nicht mein letztes Buch von ihm. 


Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte. 

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